Wirtschaft: Zusammenfassung von Apple, Fokus auf iPod touch 30
Steve Jobs kündigte letzten Mittwoch bei der Konferenz in San Francisco an, dass Apple seit dem iPhone-Launch 2007 rund 120 Millionen iOS-Geräte verkauft hat. Dazu gehören neben dem iPhone selbst natürlich auch die extrem beliebten iPod touch-Geräte und die dieses Jahr neu erschienenen iPads.
Sämtliche iOS-Devices haben seit ihres Release einige Revisionen hinter sich, beispielsweise gehört der aktuelle iPod touch bereits der vierten Generation an. Viele Produktfeatures wurden über diesen Zeitraum verbessert, signifikante Änderungen zeigen sich vor allem bei der Akkuleistung (iPod touch 1. Generation: 22 Stunden, 4. Generation: 40 Stunden) und Softwaremerkmale wie Multitasking.
iPod touch und iPhone bedeuten ihren Nutzern weitaus mehr als irgendwelche altbackenen PDAs, obwohl diese einen ähnlichen Funktionsrahmen haben. Schon ewig dienen sie den meisten ihrer Besitzer eher als Modeaccessoire, vielen allerdings auch als mobiles Spielgerät. Apple wirbt sogar primär für den iPod touch mit seinen mobilen Entertainmentfunktionen, zu welchen seit neuestem auch die integrierte Kamera gehört.
Steve Jobs betitelte den iPod touch sogar als Nummer Eins unter den portablen Unterhaltungsgeräten – mit direktem Bezug auf die Konkurrenzkonzerne Sony und Nintendo. Mittlerweile wird diese Aussage aber auch wieder angezweifelt – die rund 38% der 120 Millionen verkauften iOS-Geräte, die der iPod touch ausmacht, sind immer noch bei weitem weniger als 125 Millionen Nintendo DS-Konsolen, die bereits über die Ladentheke wanderten.
Es wurden seitens Apple keine exakten Angaben über die genauen Verkaufszahlen gemacht, jedoch lassen Steve Jobs’ Aussagen auf der Konferenz vermuten, dass Apple etwa 4,4 Millionen iPod touch-Geräte alleine im letzten Quartal verkauft hat. Experten schätzen, dass sogar 6,8 Millionen iPod touch-Geräte im letzten Quartal verkauft wurden.
[via AppleInsider]
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Das Dev-Team ließ über Twitter verkünden, dass es auf jeden Fall wieder einen Jailbreak für iOS 4.1 geben wird. Aufgrund diverser kursierender Gerüchte über eine Firmware-Blockade für Jailbreaks, die mit dem Update eingeführt werden sollte, war dies zunächst unklar.
Jailbreaker (und die, die es vorhaben) können daher aufatmen und dem in der Szene bekannten Hacker comex die Daumen drücken, dass die Entwicklung der Hacks flott vorangeht. Ein sogenannter “Userland-Jailbreak” soll geplant sein, welcher vom Benutzer durchgeführt und nicht per Pwnage-Tool angewendet wird.
Es gibt bisher noch keine offiziellen Statements des Dev-Team bezüglich Unlocking von iPhones. Daher müssen wir abwarten, was die Zeit und zahlreiche Liter Kaffee mit sich bringen.
[via Apfeltalk]
Steve Jobs kündigte letzten Mittwoch bei der Konferenz in San Francisco an, dass Apple seit dem iPhone-Launch 2007 rund 120 Millionen iOS-Geräte verkauft hat. Dazu gehören neben dem iPhone selbst natürlich auch die extrem beliebten iPod touch-Geräte und die dieses Jahr neu erschienenen iPads.
Sämtliche iOS-Devices haben seit ihres Release einige Revisionen hinter sich, beispielsweise gehört der aktuelle iPod touch bereits der vierten Generation an. Viele Produktfeatures wurden über diesen Zeitraum verbessert, signifikante Änderungen zeigen sich vor allem bei der Akkuleistung (iPod touch 1. Generation: 22 Stunden, 4. Generation: 40 Stunden) und Softwaremerkmale wie Multitasking.
iPod touch und iPhone bedeuten ihren Nutzern weitaus mehr als irgendwelche altbackenen PDAs, obwohl diese einen ähnlichen Funktionsrahmen haben. Schon ewig dienen sie den meisten ihrer Besitzer eher als Modeaccessoire, vielen allerdings auch als mobiles Spielgerät. Apple wirbt sogar primär für den iPod touch mit seinen mobilen Entertainmentfunktionen, zu welchen seit neuestem auch die integrierte Kamera gehört.
Steve Jobs betitelte den iPod touch sogar als Nummer Eins unter den portablen Unterhaltungsgeräten – mit direktem Bezug auf die Konkurrenzkonzerne Sony und Nintendo. Mittlerweile wird diese Aussage aber auch wieder angezweifelt – die rund 38% der 120 Millionen verkauften iOS-Geräte, die der iPod touch ausmacht, sind immer noch bei weitem weniger als 125 Millionen Nintendo DS-Konsolen, die bereits über die Ladentheke wanderten.
Es wurden seitens Apple keine exakten Angaben über die genauen Verkaufszahlen gemacht, jedoch lassen Steve Jobs’ Aussagen auf der Konferenz vermuten, dass Apple etwa 4,4 Millionen iPod touch-Geräte alleine im letzten Quartal verkauft hat. Experten schätzen, dass sogar 6,8 Millionen iPod touch-Geräte im letzten Quartal verkauft wurden.
[via AppleInsider]
Ein neues Leistungsmerkmal, welches nicht direkt an der vergangenen Keynote angesprochen wurde, jedoch mehr als logisch erscheint, ist ein eingebauter Motor für Vibration im neuen iPod touch der vierten Generation.
Das bisher nur von iPhones und anderen Smartphones bekannte Feature dient im Allgemeinen für stille Signale bei Anrufen oder anderen Meldungen, fand allerdings auch als physisches Feedback bei Spielen aus dem App Store seinen Einsatz.
Da mit dem Markteintritt des neuen touch Facetime sein Debüt auf dem iPod feiern darf, macht ein Vibrationsalarm bei ankommenden Video-Telefonaten nur Sinn.
Apple selbst macht auch im Bereich “Bedienungshilfen” auf das neue Feature des iPod touch aufmerksam:
Ein Blick unter die Haube konnte man bereits kurz nach der Keynote auf den Fotos der FCC erhaschen.
via
Am letzten Mittwoch stellte Apple seine neue Social-Networking-Plattform Ping vor, die im ebenfalls neu veröffentlichten iTunes 10 integriert ist. Offenbar war der Ansturm doch riesig, denn Apple konnte eine ganze Million neuer Mitglieder verzeichnen.
In den ersten zwei Tagen wurde iTunes 10 drei Millionen mal heruntergeladen, davon meldeten sich ein Drittel der User für den neuen Social-Networking-Dienst an.
Ganz klammheimlich verschwand das Profil eines wichtigen Users aus dem Netzwerk: Steve Jobs ist in Ping nicht mehr auffindbar. Wahrscheinlich gab es einen riesigen Ansturm auf sein Profil, weshalb man die Seite wieder vom Netz nahm. Genaueres ist allerdings nicht bekannt.
Ein Blogger hat gestern ein süßes Pony im Apple Store entdeckt. Halt. What the fuck. Ein Pony im Apple Store? Klingt fast wie der Besuch von Lady Gaga bei Apple letzten Monat.
Einfach nur ein PR-Gag? Vermutlich nicht. Frank Chimero, der nette Mensch, der das Foto vom Pferd gemacht hat – kein Photoshop-Trick! – wunderte sich ebenso wie wir, was das soll. Er zerbrach sich den Kopf darüber und kam mit allerlei philosophischen englischsprachigen Erklärungen, zum Beispiel, dass das Pferd Fortschritt symbolisiere und warum der Apple-Mitarbeiter, mit dem er eigentlich gerade redete, das Pferd zunächst weder beachtet noch überhaupt gesehen hatte.
Weitere literarische Ausführungen dürft ihr gerne auf Frank Chimero’s Blog nachlesen oder einfach genauso wie ich eine Minute lang auf die Fotos starren und “WTF PONIEZ” denken.
[via Frank Chimero]
Mit der Erscheinung von iOS 4.0 im Juni dieses Jahres gab es heftige Kritik seitens der Kunden, die ein iPhone 3G besitzen und auf die neueste Firmware geupdatet haben. Ihre Kritik war angemessen, denn durch iOS 4.0 wurde das iPhone 3G in bestimmten Situationen so dermaßen langsam, dass es sich kaum mehr benutzen ließ. Mit iOS 4.1 verspricht Apple, dass auch endlich iPhone 3G-Nutzer die neue Firmware ohne Probleme nutzen können.
Die Kollegen von Lifehacker haben deshalb das Versprechen von Apple auf den Prüfstand gesetzt und nachgeschaut, ob das iPhone 3G mit iOS 4.1 endlich wieder reibungslos auf Benutzereingaben reagiert und schneller arbeitet.
Die Mitarbeiter von Lifehacker ließen bei ihrem Test die Firmware-Version 4.0 gegen die neueste 4.1 GM (Golden Master) antreten. Ergebnis: Es hängt davon ab, welche Apps der Kunde auf seinem iPhone 3G nutzt. Bei manchen ist ein deutlicher Geschwindigkeitsschub erkennbar, etwa bei der Maps-App. Obwohl die Version 4.1 also schneller arbeitet, rät Lifehacker trotzdem dazu, sich den Umstieg von der 3.1.3 auf 4.1 gut zu überlegen. Für das iPhone 3G sind die Neuerungen in iOS 4.x eher bescheiden. Wer auf die paar wenigen neuen Funktionen verzichten kann, sollte deshalb bei der alten Firmware 3.1.3 bleiben, die immer noch schneller ist als 4.1.
Hier gibt es den Test als Video:
[via]
Die Lieferzeiten für neue iPhone 4-Modelle waren in der letzten Zeit sehr lange – heute gab die Telekom über ihre Produktseiten bekannt, dass die iPhones ab jetzt schneller geliefert werden und somit die Wartezeiten auf die heißgeliebten Smartphones verkürzt wurden.
Das iPhone 4 gibt es schon seit Mitte Juni bei der Telekom, dennoch mussten Kunden lange auf ihr Gerät warten, da der Ansturm sehr groß war (und immer noch sehr groß ist). Seit Mitte Juli war die offizielle Lieferzeit etwa neun Wochen lang – für so viel Geld meiner Meinung nach viel zu hoch angesetzt. Die Wartezeit wurde jetzt für 16 GB-Modelle auf vier Wochen verkürzt – auf die 32 GB-Geräte müsst ihr allerdings immer noch neun Wochen warten.
Bezüglich des weißen iPhone 4 gibt es leider immer noch keine offiziellen Aussagen seitens Apple oder der Telekom, da die Probleme bei der Produktion anscheinend immer noch nicht behoben sind. Hoffen wir, dass die schnieken Teile bis Weihnachten erhältlich sind.
[via MacTechNews]
Das heute veröffentlichte Tool iPhoDroid für Windows von SergioMcFly ermöglicht eine sogenannte “1Shot” Installation des Android OS auf dem iPhone 3G.
Dabei genügt ein simples Klicken auf den Shoot-Button und das Programm erledigt den Rest und installiert Android OS 2.2 Froyo auf dem iPhone 3G. Natürlich existiert schon seit geraumer Zeit dasselbe Tool für Mac OS.
Da ich leider kein iPhone 3G habe, kann ich die Funktionalität des Programms nicht testen, wer sich aber dafür aufopfern möchte, darf dies gerne tun und uns in den Kommentaren Bescheid geben!
Downloadlink: Hier [via iphodroid.com]
Apple ist bekannt für ihre Produkt-Werbung, deswegen wollen wir euch die Clips, welche auf dem gestrigen Apple-Event bereits gezeigt wurden, nicht vorenthalten. Zu sehen sind der neue Nano, welcher nun ebenfalls mit Multitouch ausgestattet ist und der neue Touch, welcher mit einer Großzahl an neuen Funktionen auftrumpfen kann.
iPod Nano:
iPod Touch:
Eine Punktlandung ist etwas anderes: Letztes Jahr kündigte EA eine Portierung des Konsolen- und PC-Spiels für iPhone und iPod Touch an. Immer wieder wurde der Release-Termin verschoben und so langsam zweifelte man an einer Veröffentlichung des Spiels. Vor ein paar Monaten wurde Mirror’s Edge dann zwar veröffentlicht, aber nicht für das iPhone bzw. den iPod Touch, sondern für das damals neu erschienene iPad. So vergingen wiederum einige Monate und heute ist sie endlich da: Die Mirror’s Edge-App für iPhone und iPod Touch.
EA wirbt mit einer speziell für das Retina Display entwickelten, hochauflösender Grafik, um so “optische Klarheit” und “beeindruckende Stadtlandschaften” zu erschaffen. Im Gegensatz zur Original-Version, wird Faith – der Hauptcharakter – nicht aus einer First-Person-Sicht gesteuert. Vielmehr spielt man, aus dem Jump’N’Run-Genre üblichen 3rd-Person-Blickwinkel, die Figur von der Seite.
Screenshots:
Video [via toucharcade.com]:
Auf dem Music-Event präsentierte Epic Games ihr Grafikwunder Project Sword. Dieses Action-Rollenspiel soll passend zur Veröffentlichung von iOS 4.1 und der damit verbundenen Integration von Game Center erscheinen. Das atemraubende daran ist: Project Sword basiert auf der preisgekrönten Unreal Engine 3, welche eine unglaubliche und nie dagesehene Grafikpracht auf das iPhone/iTouch bzw. iPad zaubert. Kurz danach wurde die kostenlose Grafik-Demonstration Epic Citadel zum kostenlosen Download freigegeben, welche ebenfalls auf dieser Engine basiert. Die 83 MB große App läuft allerdings nur auf den neueren Generationen, iPhone 3G/iTouch 2G und ältere Modelle können wahrscheinlich aufgrund mangelnder Hardware-Power das Spiel nicht wiedergeben.
Screenshots:
Mitschnitt der Präsentation von Project Sword [via]:
Wenn man über die Tage verteilt immer mal wieder einen Blick aus dem Fenster warf und eventuell auch ein paar Schritte vor die Tür setzte, sah und spürte man vor allem eines: Regen. Der Sommer ist wohl oder übel vorbei und der Herbst ist in den Wetterbericht zurückgekehrt. Herbst ist Musikzeit in Cupertino, und wie jedes Jahr fand auch heute wieder ein Special Event auf dem Apple Campus statt. Man kennt das: iPods, iTunes und ein one more Thing gehören alljährlich zur Liste der Neuvorstellungen des Mannes in einer abgeranzten Jeans, dem schwarzen Rollkragenpullover und unscheinbaren Turnschuhen: Steve Jobs. Der brachte heute aber nicht nur Kleinigkeiten mit: auf der Tagesordnung stand nämlich ein “kompletter” Redesign der iPod-Serie. Im Folgenden werfe ich einen kurzen Blick auf die neuen Geräte.
iPods
Ob nun der iPod shuffle, die nano-Variante oder die Premium-Ausgabe, der iPod touch: alle Geräte der beliebten iPod-Familie wurden im letzten Jahr auf dem Apple Campus rundum erneuert. Im Falle des iPod shuffles kehrte man zu seinen “Wurzeln” zurück und warf die Innereien in eine bereits bekannte Verpackung: die vierte Generation ähnelt vom Aussehen der zweiten Generation, hat nun wieder, nach der verpatzten dritten Generation, die Tasten am Gerät selber und nicht nur im Kabel der Headphones. Auf ein liebgewonnenes Feature muss man aber trotzdem hier nicht verzichten: VoiceOver und die Genius Wiedergabelisten bleiben weiterhin erhalten. Einzig und allein in einer 2GB-Version erhältlich und ausgestattet mit einem Akku, der 15 Stunden durchhalten soll, kommt der iPod shuffle ab kommende Woche für 49€ in die Geschäfte.
Nur noch aus einem einzigen Touchscreen bestehend: der iPod nano
Nur noch aus einem einzigen Touchscreen bestehend: der neue iPod nano. Ein komplettes Redesign, was schon vor Monaten in zahlreichen Designstudien und iPhone nano-Parodien vorkam, wird nun also Realität: das Mittelklasse-Modell der iPod-Familie schrumpft auf shuffle-Größe, wird mit einem Clip ausgestattet und bringt zusätzlich Lautstärketasten mit sich. Über den Multitouchscreen lassen sich Interpret, Playlisten und vieles mehr auswählen und auch Läufer kommen dank NIKE+ Unterstützung voll auf ihre Kosten. Man möchte den iPod nano offenbar neu ausrichten und den iPod touch auf kurz oder lang die kleineren Geräte mit Clickwheel ersetzen lassen. Meiner Meinung nach von der Größe des Bildschirms her viel zu klein, mit meinen riesigen Pranken werde ich wohl weiterhin auf größere Geräte zurückgreifen müssen, schade! Für 159€ in der kleinen 8GB-Version, bzw. 189€ in der 16GB-Version, jedoch ein ordentliches Gerät für Leute, die keine Lust auf orientierungsloses navigieren mit dem iPod shuffle haben und lieber durch die Playlisten scrollen.
4x mehr Pixel, Retina Display und HD-Video: der iPod touch
Mit 150 Millionen verkauften Einheiten eindeutig der populärste iPod: der iPod touch. Lang ersehnte Features brachte Steve Jobs heute mit und so ist die Featureliste recht lang geworden: die neue Version schließt mit dem iPhone 4 auf und wartet sinnigerweise nun auch mit einem Retina-Display und der 4-fachen Pixelanzahl auf. Gleichzeitig verbaut Apple auch hier den aus iPad und iPhone 4 bekannten A4-Prozessor. Abzuwarten ist, ob auch dieser so schnell getaktet ist wie das iPhone-Herz. Eigentlich schon zu den letzten Events erwartet: eine Kamera. Heute dabei: gleich zwei Kameras. Eine Frontkamera ermöglicht die Kommunikation über FaceTime mit anderen iPhone 4 und iPod touch 4G-Benutzern, Photos und Videos in HD-Qualität werden mit der Kamera auf der Rückseite des Geräts geschossen. Bearbeitet und geschnitten werden die Videos direkt über iMovie, ein Traum! Eine bessere Bewegungssteuerung wird durch das bekannte Gyroskop ermöglicht. Mit 40 Stunden Akkulaufzeit zudem einer der ausdauerndsten iPods der Geschichte. Ausgeliefert wird der iPod touch in den bekannten 8- (229€), 32- (299€) und 64GB (399€) Varianten.
Jetzt total sozial: iTunes 10. Und das iOS.
Die Schnittstelle zu allen mobilen Geräten hat man natürlich ebenfalls nicht vergessen. Mit iTunes 10 schleift Apple leicht der Oberfläche der Applikation für Medienverwaltung, das Gesamtbild ist jetzt irgendwie runder. Eklatanteste Änderung in der 10er Version ist in jedem Fall die Integration des hauseigenen Netzwerks “Ping” mit welchem man dem Nutzer eine Plattform zum Teilen und Empfehlen von Musik für Freunde anbieten will. Gleichzeitig baut das Netzwerk auf Twitter- und MySpace-ähnliche Strukturen auf: man kann Interpreten, die bspw. Updates und Tourphotos veröffentlichen, und seinen eigenen Freunden “folgen” und bekommt Neuigkeiten dann in einer einfachen Timeline angezeigt. Ein weiteres Feature wird aktiven Last.FM-Nutzern ein Begriff sein: über Ping kann man sich als Teilnehmer eines Konzerts eintragen und gleich sehen, wer der Freunde dem Gig der Lieblingsband ebenfalls beiwohnen wird. Man bläst Sturm und attackiert nicht nur Last.FM, sondern auch MySpace. Die Zeichen stehen gut: den gut 160 Millionen iTunes-Benutzern wird mit dem Update die neue soziale Funktion sicherlich schnell ein Begriff sein.
4.1 lautet die Softwarenummer des kommenden iOS-Releases, dessen Features Jobs heute kurz und knapp vorstellte. Neben einigen obligatorischen Bug-Fixes, können mit der iPhone-Kamera ab sofort Bilder mit dem “High Dynamic Range”-Verfahren aufgenommen werden, die eine große Farbtiefe mit sich bringen. Gleichzeitig hält das, bereits vorgestellte, Gamecenter in der kommenden Woche Einzug in die neueste Version des iPhone-Betriebssystem. Viel interessanter war allerdings der kurze Ausblick auf die übernächste Aktualisierung des iOS mit Versionsnummer 4.2, die insbesondere Änderungen für iPad-User mit sich bringt. Über das heimische WiFi-Netzwerk können dann lokale Drucker angesprochen und Musik an andere Geräte gestreamt werden. Das Update soll im November erscheinen.
One More Thing: Apple TV
In den letzten Jahren war der Apple TV mehr ein Hobby, als ein Projekt Apples und wurde öffentlich-wirksam äußerst stiefmütterlich behandelt. Das musste man sich eingestehen, aber irgendwie will man das Gerät dann doch nicht ganz aus der Produktlinie werfen. So hat man in Cupertino das Gerät nicht nur auf ein Viertel der ursprünglichen Größe verkleinert und in den schwarzen Farbtopf geworfen, sondern vor allem eines: ordentlich abgespeckt. Mit dem neuen Apple TV will man neue Wege gehen: nur Streaming, keine verbaute Festplatte und eine einfache Steuerung ohne großen Schnickschnack. Über die neue Benutzeroberfläche, die übrigens über die Apple Remote gesteuert wird, können, wie bereits vom Mac oder dem PC bekannt, aktuelle Filme für weniger als 3€ ausgeliehen werden. Zusätzlich können aktuelle Serien (<1€), sowie Inhalte aus Netflixx, YouTube (HD), Flickr und MobileMe über den Apple TV abgerufen werden. Wer bereits im Besitz eines Macs oder eines iPads ist, kann ebenfalls von diesem Gerät bequem seine Medien direkt auf “das kleine Schwarze” streamen. Für 119€ eine elegante Investition, die sich lohnt und endlich benutzbar ist. Über Apples Preispolitik (US-Preis: 99$) sollte man sich bei diesem Produkt allerdings besser keine Sorgen machen.
Die Spieleschmiede Gameloft veröffentlichte heute ihr neuestes Werk Spider-Man: Total Mayhem, welches sich in dem Universum der bekannten Marvel Comic-Reihe abspielt. Komplett in 3D gehalten (inkl. HD-Grafik für das iPhone 4) muss man als Spider-Man die Stadt vor Bösewichten beschützen, die Welt retten, und alles was sonst noch so auf dem Tagesplan eines Superhelden steht. Dabei verspricht Gameloft ein Kombo-lastiges Kampfsystem, welches die Geltung von Spider-Mans Superkräften voll zur Geltung bringen soll.
Wer sich schon immer einmal durch die Häuserschluchten von New York schwingen möchte, oder einfach nur Spaß am verkloppen der bösen Buben hat, sollte sich das neuste Gameloft-Werk etwas genauer anschauen. Das Spiel bringt dabei satte 467 MB mit sich und kostet 5,49€. Eine iPad HD-Variante wird Gameloft-typisch wahrscheinlich später noch folgen.
Außerdem wurde das von uns schon vorgestellte interaktive Hörbuch: Der verbotene Sektor im App Store veröffentlicht. Das tolle daran ist: Audiogent bietet dieses Spiel kostenlos zum Download an.
Video zu Spider-Man Total Mayhem:
Screenshots zu Spider-Man: Total Mayhem und Der verbotene Sektor:
Apple hat vorhin in einer Pressemitteilung angekündigt, dass es einen offiziellen Live Stream für das Special Event heute Abend geben wird. Der Live Stream wird über die Hauptseite apple.com verfügbar sein. Der Live Stream funktioniert auch auf dem iPhone, iPod Touch und iPad – wenn Firmware 3.0 oder höher installiert ist. Eine Live-Übertragung von einem Apple Event gab es zuletzt im Jahr 2004.
Wir werden natürlich auch weiterhin heute Abend live berichten um euch alles in Text Form anzubieten und um euch so die Möglichkeit zu bieten mit uns darüber zu diskutieren. Die Gerüchte – zusammengefasst – zum Event gibt’s hier.
Da in letzter Zeit, wie immer kurz vor anstehenden Keynotes, sehr viele Gerüchte die Runde machten, gibt es hier von uns eine Zusammenfassung der grössten und wichtigsten Gerüchte.
iPod touch
So soll der neue iPod touch, nun schon in der vierten Generation, zwei Kameras haben, eine, die auf den Benutzer gerichtet ist, eine in die entgegengesetzte Richtung, mit denen man FaceTime nutzen kann.Dazu sind einige Frontpanels und Hüllen für den kommenden iPod touch aufgetaucht, diese seht ihr weiter unten.Die Kamera soll entweder einen LED-Blitz oder ein Mikrofon neben sich haben, für wahrscheinlicher halte ich den Blitz, wobei ein für Facetime unumgängliches Mikrofon dabei woanders platziert ist. Auch ein 3G-Modul, wie im 3G-Modell des iPads soll in einem separaten Modell erhältlich sein, dem iPhone damit zu stark in die Quere kommt. Am realistischsten ist für mich das Retina Display, welches mit dem iPhone 4 vorgestellt wurde und sehr gut zum Spielegerät iPod touch passt.
iPod nano/shuffle
Als nächstes soll der vor Wochen aufgetauchte 3.3cm-Touchscreen für ein neues iPod-Modell verwendet werden, zur Auswahl stehen dabei der iPod nano und der iPod shuffle. Ich persönlich halte das für unrealistisch, da der iPod shuffle ohne Bildschirm funktionieren soll, wozu sollte man ihn dann jetzt vergrössern und sich damit die Möglichkeit verbauen, ihn wie bisher zum Beispiel zum Joggen sich anzustecken? Als iPod nano kommt er schon eher in Frage, allerdings klingt auch das unrealistisch, denn zum einen gehört das Clickwheel einfach zum iPod nano, zum anderen ist bei den Cases kein Platz für die bisher verbaute Kamera zu finden. Als iWatch kann man das kleine Gerät auch nicht erwarten, so etwas passt einfach nicht zu diesem Musik-orientierten Event.
iTv
Der Apple TV soll in iTv umbenannt werden und mit iOS, iPhone-Komponenten und einem Preis unter 100$ auftrumpfen, man soll Apps von iPhone, iPad und iPod touch auf den iTv ausgeben lassen können und auch auf dem Gerät selbst spielen können.
iOS
Sehr wahrscheinlich wird neben iOS 4.1 für iPhone und iPod touch auch endlich iOS 4 für das iPad erscheinen, welches die bekannten Features von iOS 4 bringen wird und hoffentlich noch mehr, denn die lange Wartezeit war bestimmt nicht grundlos. Vermutlich werden iPhone Apps mit Retina Display-Grafiken im 2x-Mode des iPad auch mit den schöneren Grafiken angezeigt.
iTunes
iTunes wird natürlich auch ein Update erhalten, von den Features ist neben der Kompatibilität mit den neuen Produkten nicht viel bekannt, allerdings gibt es Gerüchte, dass iTunes in die Cloud geht und man so überall seine gesamte Music Library streamen kann. Das halte ich persönlich im Moment für sehr unrealistisch. Die 30-Sekunden Vorschau von Liedern im iTunes Store soll auf 60 Sekunden erweitert werden und Twitter und Facebook sollen weiter eingebunden werden. Auch vermuten manche die Möglichkeit von geliehenen TV-Sendungen für 0.99$, die man dann auch direkt aufs iPad streamen kann.
iPod classic
Über den iPod classic hat man nichts gehört, manche vermuten, er wird ganz wegfallen, ich denke, dass er mehr Speicherplatz bekommt.
Das sind die aktuellen Gerüchte, im Anschluss gibt’s noch einige Bilder dazu:
Damit seid ihr bereit für das morgige Event, das ihr selbstverständlich auch hier bei Touch-Mania live verfolgen werden könnt!
Ich bin damit übrigens wieder zurück aus dem Urlaub, verschwinde allerdings am Freitag noch mal 10 Tage nach London.
Morgen um 19 Uhr geht’s los – das jährliche Apple Special Event zum iPod. Wir werden natürlich live über das Event berichten. Gegen 18 :30 werden wir die Hauptseite abschalten und dann auf den Live-Ticker umleiten.
Der Live-Ticker ist unter live.touch-mania.com aufrufbar und eine Erinnerungfunktion für das Event gibt’s auch dort.
Zu erwarten sind die neuen iPod Generationen von Shuffle, Nano und Touch. Daneben soll iTunes ein größeres Update erhalten und eine Aktualisierung vom Apple TV zu iTV wäre auch möglich. Morgen wissen wir mehr.
Eine Pressesprecherin von Apple Australien gab gestern bekannt, dass die Probleme mit dem Annäherungssensor softwaretechnisch bis zum Release von iOS 4.1 noch nicht behoben werden können. Das Softwareupdate für iPhone, iPod touch und wahrscheinlich auch für iPad soll auf der morgigen Keynote zum Download freigegeben werden.
Der Annäherungssensor erkennt, ob das iPhone gerade zum Beispiel zum Telefonieren ans Ohr gehalten wird und regelt demnach unter anderem die Displayhelligkeit, um Energie zu sparen. Das Feature wurde mit dem iPhone 3G eingeführt und wird enttäuschenderweise immer noch gelegentlich Anrufe beenden oder fehlerhafte Touchscreen-Eingaben durch die Berührung mit Ohr oder Gesichtshaut machen.
Einen Fix kann man also erst beim nächsten Minor Update, also mit iOS 4.1.1 erwarten. Vielleicht verliert Steve Jobs ja morgen Abend das eine oder andere Wort über den Glitch bei der Keynote.
[via The Next Web]
Apple bekommt kurz vor der für morgen (1. September) angekündigten Keynote noch ein wenig Ärger mit dem Gesetz: StreetSpace, eine Firma mit Sitz in Malaysia, ist Inhaber eines Patents, welches Werbung, die auf die aktuelle Geolocation eines mobilen Geräts zugeschnitten ist, schützt.
iAd, Apples eigene Werbeplattform für iOS-Geräte, nutzt ebenfalls dieses Prinzip – wohlbemerkt, nicht exakt das gleiche System – weswegen sich Apple vor Gericht verteidigen werden muss. Das besagte Patent von StreetSpace wurde bereits am 25. Januar 2005 angemeldet, wohingegen Apple seine iAds erst am 1. Juli 2010 eingeführt hat.
Die Technologie von StreetSpace kann Werbeanzeigen zielgerichtet einblenden und diese an Nutzerprofile, Nutzungsprotokolle und an die aktuelle Position des Mobilgerätes anpassen. Neben Apple wurden noch zahlreiche bekannte Firmen wie Google, Admob, Nokia und Navteq verklagt und müssen sich nun vor Gericht verantworten.
Die angeklagte Straftat nennt sich “Patent Infringement”; das Gerichtsverfahren wird den Angeklagten möglicherweise sehr hohe Entschädigungssummen bescheren.
[via AppleInsider]
Wenn es neue Apple-Produkte gibt, dauert es nicht lange, bis die ersten Zusatzteile auf dem Markt erscheinen. Amazon UK verkauft ab sofort einen Zusatzakku für Apples neuestes Smartphone.
Den im iPhone 4 enthaltenen Akku hat Apple bereits aufgebohrt. Bei intensiver Nutzung reicht der Akku für ca. 8 Stunden, womit jeder berufstätige Mensch locker über den Arbeitstag kommen sollte. Mit dem Zusatzakku, den Amazon UK verkauft, soll sich die Akkuleistung um zusätzliche 30% steigern lassen. Die Kapazität liegt bei insgesamt 1600 mAh.
Der zweite Akku findet per Dock-Connector Anschluss am iPhone 4, welches quasi Platz in einer “Ladeschale” findet. Zum Telefonieren ist das eher unpraktisch, um den Akku des iPhone aber schnell aufzuladen taugt das Gerät allemal.
Der Preis liegt bei etwa 70 Euro zuzüglich Versandkosten. Das Gadget kann hier bestellt werden.
Das berühmte Game Angry Birds für iPhone und iPad hat nun ein Update bekommen. Der Hersteller Rovio Mobile gab soeben eine Aktualisierung frei, die 15 komplett revidierte Levels und zahlreiche neue Achievements mit sich bringt.
Angry Birds gibt es schon seit Dezember 2009, hat aber seit diesem Zeitpunkt kontinuierlich den App Store gerockt und sich immer einen Platz unter den erfolgreichsten Games verschafft. Ihr schießt Vögel mit einer Zwille auf Burgen aus Glas, Holz und Steinen, in welchen sich komische grüne böse Schweinchen verstecken, die ihr durch fliegende Trümmer plattmachen müsst. Klingt extrem kindisch, macht aber verdammt viel Spaß.
Das Game kostet nur 79 Cent für iPhone; die iPad-Version kostet €3,99. Wir berichteten bereits in einem vorherigen Post und vor Ewigkeiten in zwei Podcasts über die App.
Links zum Thema:
Trailer:
Ein neuer Tag, drei neue Tweaks in Cydia.
Zunächst der kostenlose Tweak NoSpot. Nach der Installation des simplen und kleinen Pakets wird, wie der Name schon erraten, lässt die Spotlightsuche komplett deaktiviert. Ob der Tweak wirklich an der Batterieleistung schraubt ist fraglich, nützlich für alle, die von der Suche genervt sind ist NoSpot jedoch alle mal.
Folgender 260kb große Download sollte euren Akku jedoch auf jeden Fall länger arbeiten lassen:
Auto3G schaltet die 3G-Funktion eurer iPhones automatisch aus sobald das iPhone auf dem Lockscreen ist und aktiviert es wieder wenn das Gerät entsperrt wurde. So soll die Akkulaufzeit laut Beschreibung um 100% steigen, was meiner Meinung nach aber völliger Schwachsinn ist. Der Tweak wurde vom Entwickler nämlich nicht dem Selbsttest unterzogen, sondern der gute Mann stützt sich lediglich auf die Aussage von Apple, dass die Batterie mit 3G 7 Stunden und ohne 3G 14 Stunden hält. Dies beschreibt allerdings nur die Nutzung komplett ohne 3G, allerdings nicht die periodische Nutzung. Letzten Endes kann man sicherlich von einer Verlängerung der Akkulaufzeit reden, jedoch betrifft dies lediglich die Zeit, die man das iPhone im Standby-Modus liegen lassen kann und nicht die wirkliche Nutzungszeit, denn da ist 3G ja nach wie vor aktiv. De Facto heißt das eigentlich, dass der Tweak relativ sinnlos ist. Kostenlos hätte ich ihn sicherlich installiert, für happige $5,99 kann ich jedoch nur davon abraten.
Last but not least wurde Synchronicity veröffentlicht. Der $2 teure Tweak lässt euch euer Gerät auch benutzen, wenn es gerade synchronisiert wird, lediglich die iPod Funktionen sind gesperrt um Fehler beim synchronisieren zu vermeiden. Wer’s braucht ist sicherlich glücklich darüber, jedem der jedoch ein paar Minuten warten kann sind $2 sicherlich zu viel dafür.
Seitdem Apple das iPhone 4 vorgestellt hat, ist der Ansturm auf das Smartphone riesig. Zahlreiche Vorbestellungen gingen bei der Deutschen Telekom ein, die bereits von Anfang an mit langen Lieferzeiten die Kunden auf ihr Smartphone warten ließ.
Doch nun äußert sich der Netzbetreiber kritisch zum Hersteller Apple. Im aktuellen Focus-Magazin ist ein Interview mit Telekom-Deutschland-Chef Niek Jan van Damme enthalten, der sich über die Lieferverzögerungen ausspricht. Van Damme passt die Anti-Informationspolitik von Apple nicht, da der Hersteller keinerlei Angaben zu den Lieferverspätungen mache. Alle Kundenbeschwerden würden damit auf die Deutsche Telekom zurückfallen.
Der Exklusiv-Anbieter des iPhone 4 habe demnach Zehntausende Vorbestellungen und käme diesen nicht hinterher, weil Apple es nicht schaffe, neue Geräte nachzuliefern. Ohne die Lieferprobleme hätte man viele Tausende neue Verträge abschließen können, so van Damme. Es wird deutlich, dass der Deutschen Telekom hier viel Geld durch die Lappen geht. Denn durch die starken Lieferverspätungen vergrault man seine Kunden. Zeit ist eben Geld.
[via]
Ab morgen gibt es bei Rewe iTunes-Gutscheine im Wert von €25 für nur €20. Das Angebot ist eine Woche lang (also bis 4. September) gültig und ihr solltet zugreifen, solange dies möglich ist. Denn Karten gibt es nur solange der Vorrat reicht – dies steht nicht auf der Informationswebsite von Rewe, war aber bei bisherigen Aktionen immer so.
Die Gutscheine sind völlig normal und auch €25 wert, wenn ihr sie einlöst. Ihr könnt damit sowohl Musik als auch TV-Serien oder Apps kaufen.
[via Apfeltalk]
Wie schon vor ein paar Tagen berichtet, hat Apple das diesjährige Music-Event zum 1. September geplant. Nun sind auch ein paar Bilder im Netz aufgetaucht, die das Yerba Buena Center in San Francisco von außen in einem neuen Gewand zeigen.
Apple zeigt sich kreativ und dekorierte das Gebäude mit einer Gitarre samt dem firmeneigenen Logo. Allein die Verwendung dieses Banners weist bereits auf ein “Music Event” mit neuen iPod-Generationen hin. Die Keynote beginnt am Mittwoch um 10.00 Uhr pazifischer Zeit, also um 19.00 Uhr deutscher Zeit. Selbstverständlich werden wir euch wieder mit einem Live-Ticker von der Konferenz berichten.
Wie es sich für ein solches Apple-Event gehört, gibt es immer aktuelle Gerüchte zu den Neuvorstellungen. Einige habt ihr diese Woche schon kennen gelernt. So prophezeien einige Gerüchteseiten im Netz, dass der iPod shuffle einen Mini-Touchscreen bekommen soll. Dies wäre eine Premiere, denn bisher verzichtete Apple beim kleinsten iPod-Modell auf einen Bildschirm. Das Bild oben zeigt nur den (möglichen) neuen iPod shuffle im Größenverhältnis zu einem älteren iPod nano.
Neu ist, dass der iPod nano ein komplettes Redesign erleben soll. Das neue Modell soll angeblich auch ein quadratisches Display bekommen, welches 3×3 cm groß sein soll.
Was den iPod touch betrifft, stürzt sich die Gerüchteküche wieder auf das 3G-Argument, das kurzzeitig wieder abgewinkt wurde. Der neue touch soll demnach eine Datenoption per UMTS bieten, um auch von unterwegs aus ins weltweite Datennetz zu gelangen. Die Telefonfunktion im entsprechenden iOS 4.x soll dabei von Apple deaktiviert werden. Dieses Gerücht scheint plausibel, denn eine 3G-Datenoption ohne Telefonie hat Apple bereits ins iPad eingebaut. Außerdem berichten zahlreiche Seiten im Netz, dass auf ihren Seiten ein unbekanntes Gerät mit einer anderen iOS 4.x-Version unterwegs sei. Auch der Name der neuen Generation würde perfekt passen: iPod touch 3G, was sowohl für die Generation als auch für die UMTS-Verbindung steht.
[via 1]
Herzlich Willkommen zum Appspodcast! Diese Woche sprechen wir über Gameloft, Gameloft, Gameloft und Gameloft. Hier die Themen im Überblick:
News:
-Neuerscheinungen: EpicWin, R-Type
-Kommende Apps: tagesschau (Endlich)
App des Monats:
-The Incident, 1,59€
Audiokommentar:
-JB: Infinidock (0,99$) und Infiniboard (1,99$) von Gerrit
Schwerpunkt: Gameloft I



-Bereits getestet: Blades of Fury, Brothers in Arms, Hero of Sparta, Real Tennis, Let’s Golf, Die Siedler, Dungeon Hunter, Rogue Planet
-Am Rande erwähnt: Real Football 09, Assassin’s Creed, Terminator Salvation
-Rayman 2: The Great Escape, 3,99€
-Brothers in Arms 2, 3,99€
-Castle of Magic, 3,99€
-Siberian Strike, 0,79€
Wir bedanken uns fürs Zuhören und würden uns über Feedback freuen!
Außerdem freuen wir uns natürlich auch, wenn ihr den Podcast in iTunes abonniert, wo ihr ihn auch hören und herunterladen könnt, falls ihr das noch nicht getan habt
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Ein extrem nützlicher Adapter, mit dem man zwei SIM-Karten für sein iPhone 4 verwenden kann, ist nun erhältlich und wird euch zum Beispiel auf Reisen nützlich sein.
Der Adapter besteht aus einem leider nicht so hübschen Case und einem “Anhängsel”, welches ihr in den eigentlichen SIM-Slot quetschen müsst. Genaueres kann man auf dem Produktfoto erkennen. Er kostet etwa $30; mit einer mitgelieferten Software kann man zwischen den beiden SIM-Karten wechseln, jedoch kann man nicht beide SIM-Karten gleichzeitig verwenden oder eine spezielle SIM-Karte für definierte Anrufe nutzen.
Demnach ist das Gerät noch nicht ausgereift, doch macht der Hersteller USBFever einen Schritt in die richtige Richtung. Konkurrenzprodukte, die vielleicht das eine oder andere Manko ausgleichen, sind auf dem Markt zu erwarten.
[via Hardmac]
Gameloft lässt grüßen und diesmal gleich dreifach.
Zum einen wurde Gamelofts Fishing Kings in einer HD Version für das iPad veröffentlicht. Für 3,99€ könnt ihr euch von nun an auch auf eurem iPad als Hobbyangler versuchen. Die iPhone des Spiels hat hervorragende Bewertungen eingeheimst und sollte interessierten iPadbesitzern auf jeden Fall einen Blick wert sein.
Zum anderen hat Gameloft 2 neue Trailer auf YouTube veröffentlicht. Da wäre auf der einen Seite der sehr wenig aussagende Teaser zu Modern Combat 2: Black Pegasus mit dem Untertitel Finish what you started:
Und auf der anderen Seite der Trailer zu Gamelofts neuestem Hit Spider-Man Total Mayhem! Zumindest der zweiter Trailer zeigt einige Spielszenen, die höchst interessant aussehen. Für den Titel hat Gameloft sogar eine eigene Website errichtet, die unter http://www.SpiderManTotalMayhem.com erreichbar ist.
Hier ist der vielversprechende Trailer:
Kleiner Tipp:
Gamelofts Zombie Infection (derzeit auf Platz 1 der meist gekauften Apps) ist nur noch für kurze Zeit für 0,79€ zu haben.
Die aktuellen Gerüchte über iPod shuffle-Modelle mit einem 1,2×1,2 Zoll kleinen Touchscreen scheinen tatsächlich zu stimmen: Der chinesische Case-Hersteller X-Doria führt Cases für die neuen iPod shuffle und iPod touch jetzt schon zur Vorbestellung im Angebot.
Eine eher abgerundete Form der Cases lässt darauf schließen, dass die kommenden iPod touch-Modelle möglicherweise doch nicht ganz dem iPhone 4 nacheifern, sondern wieder ähnlich der allerersten Generation eine entsprechend abgerundete Rückseite haben werden. Diese Rückseite sei auch nicht mit Glas bedeckt, sondern aus Aluminium hergestellt.
X-Doria’s Cases für iPod touch sind hinten durchsichtig, aber besonders auffällig ist eine Einsparung, die vermutlich für eine Kameralinse gedacht ist.
Es wird unter anderem spekuliert, ob die kleineren Hüllen auf neue iPod nano-Geräte zugeschnitten sind – dies ist meiner Meinung nach aber unwahrscheinlich, da ein mögliches neues iPod shuffle-Modell wesentlich besser in diese Größenordnung passen würde.
[via iLounge]
Die deutsche Firma Audiogent hat eine revolutionäre Technologie entwickelt, die Hörspiele interaktiv macht. Als Hörer kann man also bei Schlüsselstellen direkt ins Geschehen eingreifen und somit den weiteren Verlauf der Geschichte beeinflussen. Dies erfordert auf der technischen Seite eine komplizierte Verarbeitung der Logik von Programm und Geschichte.
Das erste Hörspiel dieser Art gehört zur Sci-Fi-Kategorie, nennt sich “Der verbotene Sektor” und wurde von Daniel Finger, einem deutschen Radiomoderator und Drehbuchautor, verfasst. Die Story orientiert sich unter anderem an “Per Anhalter durch die Galaxis”.
Der Inhalt ist meiner Meinung nach gar nicht mehr so wichtig, denn die eigentliche Technologie und das Erlebnis, eine Geschichte mitzugestalten, verlocken viel mehr. Man tippt nicht nur auf irgendwelche Buttons, sondern muss zwischendurch auch mal das eine oder andere Rätsel in einem Mini-Spiel selbst lösen. Außerdem werden auf dem Screen Grafiken passend zum Inhalt dargestellt – ein akustisches und visuelles Erlebnis also.
Uns wurde freundlicherweise eine Testversion bereitgestellt und ich muss zugeben, dass sich das Hörspiel wie ein Game anfühlt. Sowas gab es für das iPhone noch nie und die Geschichte ist zwar, wenn auch ein wenig kitschig, immer noch interessant und in einer sehr amüsanten Weise erzählt. Das Feature, in den Verlauf einzugreifen, erinnert mich an Mass Effect (Game für Xbox 360 und PC) und macht ziemlich viel Spaß. Shooterfreunde werden zwar nicht auf ihre Kosten kommen, dennoch ist die App verdammt gut gemacht. Die Sounds sind klar, die Aufnahmen der Stimmen haben eine hohe Qualität und wer die App mit guten Kopfhörern nutzt ist klar im akustischen Vorteil.
Wer keine Lust auf die Teilnahme an der Geschichte hat oder ungemütlich in einer überfüllten S-Bahn steht, kann den sogenannten “Auto-Pilot” aktivieren, der das Hörbuch in den passiven Modus versetzt und zu einem ganz gewöhnlichen Hörbuch macht.
Veröffentlicht wird “Der verbotene Sektor” am 1. September. Eine Reihe weiterer Hörspiele mit dem Titel “Raumzeit” ist bereits in Planung. Die Anwendung wird kostenlos sein – und wenn euch die App etwas wert ist, werdet ihr die Möglichkeit haben, den Entwicklern ein paar Euros zu spenden. Dadurch würdet ihr die Produktion der Fortsetzung der Serie unterstützen.
Hier ein paar hübsche Ausschnitte aus dem Verlauf des Games / des Hörspiels.
Aufgrund des bevorstehenden Apple-Events am 1. September und dadurch auch wahrscheinlich des Release von iOS 4.1 mit besserer Performance, GameCenter und anderen neuen Features hat sich das Dev Team gegen einen Jailbreak des aktuellen iOS 4.0.2 & 3.2.2 (iPad) entschieden.
Sicherheitslücken, welche vom Jailbreak genutzt würden, würden in jedem Fall mit iOS 4.1 geschlossen. Jedoch könnten künftige, für iOS 4.1 zugeschnittene Jailbreaks, möglicherweise auch rückwärtskompatibel zu 4.0.2 und 3.2.2 sein. Dies wäre aber nur nützlich, wenn man wegen Wehwehchen nicht auf die kommende Version 4.1 upgraden möchte (was man selbstverständlich erst nach dem Release zu entscheiden vermag) und sich stattdessen mit 4.0.2 oder 3.2.2 zufrieden gibt.
Das Dev Team redet von einem ständigen Katz-und-Maus-Spiel mit Apple, das sie nie gewinnen könnten, wenn sie zu schnell handelten.
[via TUAW]