Appspodcast #64 – Lümütit Edüschün 30
Herzlich Willkommen zum Appspodcast! Diese Woche sprechen wir über die Würde des Menschen, Mumien und Furz-Apps. Hier die Themen im Überblick:
News:
-Gamescom
-Kommende Apps: Mirror’s Edge jetzt doch noch für iPhone und iPod Touch
-Parrot AR.Drone verfügbar
-Linktipp: Appstore Verantwortlicher veröffentlicht scheinbar seltsame Apps
Angetestet:
-Helsing’s Fire, 0,79€ 
Tests:
-Grundgesetz mit Volltextsuche, 0,79€ 
Audiokommentare:
-Perry Rhodan von Nicolas, kostenlos 
-JB: Multiconmover von Gerrit
Minis:
-Chop Chop Runner, 0,79€ 
-calvetica, 2,39€ 
Wir bedanken uns fürs Zuhören und würden uns über Feedback freuen!
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Wichtig: Dieser Beitrag und die dazugehörige Podcastfolge stehen nicht, wie der Rest von Touch-Mania.com, unter der Creative Commons Lizenz sondern unter dem Copyright der auf Appspodcast.com aufgeführten inhaltlich Verantwortlichen! Ein direkter Download der Audiodatei ist hier möglich.
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Apple hat sich seit 2000 als erfolgreichster Aufsteiger in der Computerbranche bewiesen. Mit dem iPod gelang der kalifornischen Firma der Durchbruch zum sogenannten Consumer Market. Warum aber hat Apple keine Kunden, sondern Fans? Wie schafft man Produkte, die eigentlich kaum neue Features haben, aber trotzdem erfolgreich und oftmals wesentlich teurer als vergleichbare Konkurrenzprodukte sind?
Teil 2: Software und Exklusivität
Spotlight-Suche, Multitasking und sogar Apps waren in iOS nicht von Anfang an enthalten. Im Gegenteil, die allererste iOS-Version, damals noch “iPhone OS” genannt, war extrem abgespeckt im Gegensatz zu den Features, die wir heute kennen. Apple hat sich in Sachen Funktionalität zunächst zurückgehalten und iPhone und iPod touch mit Basic-Features ausgestattet, wie zum Beispiel Phone, Mail und Musikplayer. Unterstützung für mehrsprachige Tastaturlayouts wie QWERTY statt QWERTZ gab es erst seit Version 1.1.2. Außerdem wurden Usability-Verbesserungen erst im Laufe der Zeit hinzugefügt.
Aus der Sicht eines Entwicklers ist Apple die Sache richtig angegangen. Es war zudem fraglich, ob der Markt für iPhones und iPod touch bereit war – warum also gleich das ganze Pulver verschießen und die iPhones der ersten Generation mit Systemfunktionen zuballern? Die Benutzeroberfläche des iPhones stand quasi auf Kindesfüßen und die Kunden liebten den Touchscreen auch ohne Voice Notes, Kompass oder GPS. Entwicklungskosten für das Erstrelease waren dementsprechend relativ gering und man erforschte, welche Features gewünscht waren und ging erst in kommenden Versionen darauf ein.
Das Selbstwertgefühl der Marke Apple hatte dennoch einen Einfluss – so ignorierte man schlichtweg den Wunsch der Kunden, MMS zu versenden, und wies stattdessen mit einem arroganten Unterton auf die Email-Funktion hin. Und das ist das, was Apple unter Konkurrenten so herausragend, so auffallend macht: der Elitismus. Apple bietet ganze Produkte an. Apple macht die Produkte exklusiv, verkauft sie als perfektes Bundle – iPhones mit Verträgen, iDevices allgemein mit dem charakteristischen 30-Pin Dock Connector. An dieses “Credo” müssen sich Umsteiger oftmals erst einmal gewöhnen.
iPhones unterstützen ebenso wenig Speichererweiterungen wie Macs neue Grafikkarten. Bei Macs ist die Exklusivität der Komponenten sogar viel durchgreifender und wesentlicher: Man hat keine Chance, einfach so eine Grafikkarte eines iMacs auszutauschen. Alleine aufgrund des Designs wird es dem Inhaber schon wehtun, das Gehäuse durch Abnehmen der Glasplatte auf dem Bildschirm zu öffnen – und somit sowohl physikalische als auch philosophische Einheit des geliebten Apple-Produkts zu zerbrechen. Wenn man die technischen Innereien eines Macs auf dem neuesten Stand halten will, sollte man einen Mac Pro benutzen – und kräftig draufzahlen. Dafür bekommt man jedoch die Möglichkeit, jene Komponenten problemlos und schnell mit einer Art Schubladensystem auszutauschen.
Warum erlaubt sich Apple aber immer noch, teilweise scheinbar unproportional hohe Preise für seine Produkte zu verlangen? Auf das Argument, dass das Design der Produkte zeitlos ist, bin ich bereits im ersten Teil eingegangen. Der zweite Teil der Antwort auf diese Frage ist höchst subjektiv und ich als Autor und Mac-Nutzer muss zugeben, von der Apple-Philosophie beeinflusst zu sein. Man zahlt nicht für Komponenten; Software und Betriebssystem spielen hier ebenfalls eine sehr große Rolle. Mit Mac OS X erhält der Kunde ein Mac-exklusives Betriebssystem (na gut, Hackintoshs wollen wir mal außer Acht lassen), welches eine sorgfältig gestaltete, aber nicht vom Workflow ablenkende Benutzeroberfläche hat, welches hochperformant, stabil, einfach zu bedienen und sicher ist und aus jenen Gründen oftmals von Künstlern und Musikern verwendet wird.
Games und ähnliche Spielereien sind zwar oftmals nicht mit der Plattform kompatibel, doch Apples Zielgruppen sind nicht Jugendliche. Der Markt für Macintosh-Computer ist wesentlich reifer (und oftmals auch reicher) und die Kunden wollen nicht zocken, sondern tatsächlich produktiv mit einem Mac arbeiten können. iWork und iLife sind die benutzerfreundlichsten Multimediapakete ihrer Art – und sie funktionieren nur mit Mac OS X.
Ähnlich verhält es sich mit iPhones und allgemein mit iDevices: iOS ist derzeit eines der hübschesten mobilen Betriebssysteme, man kann es jailbreaken und die Menüführung ist einwandfrei. Mit Multitasking wurde iOS aufgebessert. Andere Smartphones, die das App auf dem Homescreen oder Inertial Scrolling imitieren, ruckeln oftmals bei der Darstellung und bringen die User Experience leider einfach nur halbherzig rüber.
Dieser Elitismus ist bis zu einem gewissen Level vertragbar, akzeptabel und sogar wünschenswert. Bis jetzt hat Apple viel Geld daran verdient und einen hohen Status unter Computer- und Softwareherstellern gewonnen. Über die Preise kann man diskutieren; viele Upgrade-Optionen besonders bei Macs sind meiner Meinung nach überteuert. Außerdem würde ich mich einer Lösung Apples von den üblichen Vertragsanbietern wie Telekom oder AT&T nicht in den Weg stellen.
Links zum Thema:
Weitere Teile des Artikels:
Um den aktuellen Patent-Streak weiterzuführen, arbeitet Apple nun an der Patentierung eines Killswitch für Jailbreaks und unauthorisierte Nutzer. Entdeckt das iPhone somit Hacks der Firmware oder des iOS, wird es direkt sämtliche Daten auf dem Speicher löschen.
Ob sich Apple darauf fixiert hat, Jailbreaks zu verhindern, oder vermeiden will, dass die geliebten iPhones der Kunden in die Hände von Langfingern fallen, ist unklar. Der angeblich primäre Zweck der zu patentierenden Technologie sei jedoch, unerlaubte Aktivitäten auf dem iPhone zu verbieten und Diebe automatisch mit technischen Mitteln abzuwehren.
Einen Ableger dieser Technologie gibt es bereits für MobileMe-Kunden, die mit Find My iPhone ein gestohlenes iPhone manuell über das Internet deaktivieren können. Dazu muss jedoch das Internet auf dem betroffenen iPhone aktiviert sein.
Das neue Patent soll sogar so weit gehen, Stimme, Gesichtszüge und möglicherweise auch Herzschlag des Nutzers zu analysieren und dadurch einen Eindringling in die intime iPhone-Besitzer-Beziehung zu identifizieren.
Der Flowchart zur Funktionsweise des Systems ist verdammt einfach, wie man unten sieht.
[via Engadget]
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Der App Store hat heute wieder drei neue nennenswerte Games hervorgebracht. Ihr könnt ab jetzt Städte à la Sim City bauen, in Hubschraubern vor Zombies flüchten und – ganz klassisch – Pool zocken.
Hier noch ein paar Screenshots zu den Games.
Mittlerweile häufen sich die Bestätigungen für neue Releases im September. Steve Jobs hat nun persönlich mitgeteilt, dass die Performance-Probleme mit den aktuellen iOS 4-Versionen demnächst mit einem Update behoben werden sollen.
Damit ist iOS 4.1, das nächste größere Update, welches unter anderem das seit langem geplante GameCenter bringen soll, gemeint. Besonders auf älteren iPhones wie dem iPhone 3G ist iOS momentan teilweise extrem langsam und verärgert viele User.
Um Steve’s Antwort auf die Email eines aufgebrachten Kunden in gewohnt knappem Stil zu zitieren:
Informationen über ein mögliches Update für iPad gehen offensichtlich leider nicht aus der Email hervor.
[via Macrumors]
AppleInsider ist über interne Konfigurationsdateien von iOS-Geräten gestolpert, welche in der aktuellen iOS-Beta 4.1 enthalten sind. In der Liste der möglichen Geräte befindet sich unter anderem ein sogenannter “iPod 4,1”. “4” steht für die Generation und “1” ist die Design-Revision – in unserem Fall natürlich die erste.
Für uns heißt das, dass wir uns jetzt schon mit Sicherheit auf ein Release der nächsten iPod touch-Generation freuen dürfen, welche dann vermutlich im September zusammen mit iOS 4.1 stattfinden wird.
Und: das war noch nicht alles! In der Konfigurationsdatei treiben sich noch zwei weitere mysteriöse Produkte herum: “iProd2,1”, welches sich der Generationsnummer nach wahrscheinlich auf das iPad bezieht und ein umso mysteriöseres “unknownHardware”… Der Eintrag ist sicher kein Platzhalter, da er auf die eindeutige Product ID 20547 verweist.
AppleInsider meint, dass sich dahinter die neuen Apple TVs (oder iTVs?) verbergen könnten. Ich meine: Abwarten und Tee trinken.
[via AppleInsider]
Fans des dystopischen Jump’n’run-Action-Games werden im September auf ihre Kosten kommen: Mirror’s Edge soll nun endlich auch für iPhone und iPod touch veröffentlicht werden, nachdem die iPad-Version bereits im Mai dieses Jahres den App Store gerockt hat.
Wer Mirror’s Edge auf Konsole oder PC gespielt hat, wird die herausragend gute 3D-Grafik sehr zu schätzen wissen. Selbst auf mittelklassigen PCs lief das Spiel überraschend gut und war eines der technisch fortgeschrittensten, meistgelobten Spiele von 2008. Das iPad mit eher mäßiger Grafikleistung profitiert ebenfalls von der effizienten Grafik-Engine und bringt eines der am meisten visuell ansprechenden Spielerlebnisse des App Stores.
Zum Appetitanregen ein paar Screenshots von der iPad-Version.
[via iFun]
Wer kennt es nicht: Man will sich eine frisch erschienene App kaufen, aber diese ist auf einmal vorerst nur im iTunes Store der USA verfügbar. Wenn die Softwareentwickler zum Beispiel aus Frankreich kommen, ist es gut möglich, dass Kunden in Deutschland ein wenig länger auf die Veröffentlichung im Store ihres Landes warten müssen.
Rechtliche Angelegenheiten bezüglich europaweiter Lizenzen der im Store angebotenen Inhalte haben bis jetzt Probleme bereitet. Dies soll nun mithilfe eines neuen Mitarbeiters geklärt werden – Apple sucht nach einem sogenannten “Pan-EU Label Relations representative”. Dieser wird für Verhandlungen mit Lizenzinhabern zuständig sein und mit diesen hoffentlich vereinbaren, europaumfassende Lizenzen auszustellen. Verhandlungspartner sollen hauptsächlich Vertreter der Musikindustrie sein.
Im Endeffekt werden dann die Releases simultan für jedes Land stattfinden können – da es schließlich einen einheitlichen iTunes Store für EU-Mitgliedsländer geben würde.
[via iLounge]
Zu den heutigen 3 lobenswerten Apps gehören zwei Games und ein nützliches Tool. Das nützliche Tool versetzt euer iPhone in die Lage, Texte abzufotografieren und diese automatisch in bearbeitbaren Text umzuwandeln. Die Technologie heißt OCR und die neue dazugehörige App nennt sich Prizmo.
Prizmo stattet euer iPhone mit einer Texterkennungsfunktion aus und weist dabei hervorragende Qualität der Ausgabe vor. In Sekunden habt ihr somit vor euch liegende Texte (die gedruckt und nicht handgeschrieben sein sollten) digitalisiert. Eine weitere Funktion ist die Erkennung von Einkaufslisten, welche ihr auch gleich direkt nach dem Scan direkt in der App abarbeiten könnt. Das gleiche geht auch mit Visitenkarten, die in das Adressbuch importiert werden können. Gescannte Dokumente können per Dropbox oder CloudApp auf einen Server geladen und somit mit Macs und Windows-Computern synchronisiert werden. Tafelanschriebe abzufotografieren klappt leider nur in Beispielsituationen unter optimalen Bedingungen.
Prizmo kostet €7,99. Den Trailer zur App findet ihr weiter unten.
Hero of Sparta 2 HD, der Nachfolger des erfolgreichen Games Hero of Sparta, in welchem ihr Argos, den Helden eines Epos verkörpert, ist heute für iPad auf dem Markt erschienen. Es gibt zahlreiche neue Levels, Waffen und eine rundum aktualisierte Steuerung, die das Jump’n’run-Gameplay verbessert. Die App ist vollkommen in 3D und ist ein – wie von Gameloft gewohnt – 273 MB großer Download. Es wurde besonders Wert auf den Action-Faktor gelegt – die neuen Combo-Attacks und Interaktionen mit der Umgebung machen das Game €7,99 teuer. Erfahrungsgemäß sinken jedoch die Preise innerhalb von vier Wochen. Es ist somit empfehlenswert, auf den price drop noch ein wenig zu warten und dann das Game zu laden.
Zu guter Letzt möchte ich euch an Angry Birds erinnern, welches schon seit Dezember 2009 im App Store herumflattert. Letzte Woche habe ich es wieder aus der iTunes-Bibliothek “herausgekramt” und von vorne bis hinten durchgespielt. Story und Umsetzung lassen sich als von “liebenswert” bis “süß” beschreiben. Es geht um eine Vogelfamilie, die sichtlich aufgebracht ist, da ihr Nachwuchs von grünen Schweinchen gestohlen wurde
. In 165 (!) Leveln werdet ihr ebenso viele Burgen der Schweinchen zerstören und dem Ziel immer näher kommen. Die Comic-Sounds unterstützen das Gameplay und machen das Spiel für mich zum Spiel der Woche – mal wieder.
Kostet immer noch 79 Cent und ist definitiv einen Download wert – falls ihr es nicht bereits habt. Ihr habt auch die Möglichkeit, zunächst die Lite-Version zu testen. Die Version für iPad kostet €3,99. Screenshots zu Angry Birds findet ihr unten.
Wir hatten im Rahmen der GamesCom schon davon berichtet, deshalb soll dieser Post nur eine kurze Information sein. Die AR.Drone steht nun zum Verkauf bereit. Der Quadrokopter, der eine ständige WLAN-Verbindung erfordert und per iDevice steuerbar ist, darf bei den Geschäften der Media-Saturn-Holding (also Media Markt und Saturn) für 300 Euronen gekauft werden.
Neben der eigentlichen Drohne liegen zwei Akkus bei, die jeweils etwa 12 Minuten Flugzeit bieten. Außerdem steht ein Dev-Kit bereit, mit dessen Hilfe eigene Argumented Reality-Anwendungen erstellt werden können. (Zu genaueren Details zum Gerät an sich bitte den oben verlinkten Artikel lesen.)
Um vielleicht eine kleine Diskussion anzustoßen: Was haltet ihr von der AR.Drone, werdet ihr sie euch kaufen, oder lieber auf “richtige” Quadrokopter ausweichen?
Zum letzten Termin des ersten GamesCom-Tages luden die deutschen Top-Entwickler von “Fishlabs”, aus deren Federn Werbespiele wie die “Touareg Challenge” oder die Eigenproduktion “Galaxy on Fire” stammen. Bereits im vergangenem Jahr trafen wir die Jungs aus Hamburg, damals gab es einen ersten Einblick in das, damals, brandneue “Rally Master Pro”. Nun, fast genau ein Jahr später, konnten wir erneut Impressionen von neuen Titeln sammeln. Zum einen die, eher uninteressante, iPad-Variante von “Rally Master Pro”, für welche die Texturen komplett neu gerendert und die Menü-Elemente angepasst wurden, auf dem iPad natürlich ein Genuss für die Augen. Ansonsten hat man sich hier eher wenig Mühe gegeben: keine neuen Features, dafür aber vermutlich ein brandneuer, saftiger Preis.
Ganz anders sieht es da um den zweiten Teil von “Galaxy on Fire” aus: ein Haufen neuer Features, neue Galaxien und eine deutlich verbesserte Grafik lassen die Vorfreude auf den Nachfolger des Erfolgstitels wachsen. Auf dem Plan stehen hier ein Handelssystem, dass es ermöglicht zwischen verschiedenen Planeten mit einer Großzahl an Gütern zu handeln. Gleichzeitig können diese Güter verwendet werden, um neue Upgrades freizuschalten. Wer auf seinen Reisen stets gut geschützt sein will, kann mit der kommenden Fortsetzung am nächsten Raumschiffhafen sein Schiff mit neuen Kanonen, einem neuen Ruder oder einem schnelleren Antrieb ausrüsten: die Liste an Upgrades ist lang. Gerade dieser Punkt wird “Galaxy on Fire 2″ zu einer sinnvollen Investition machen: unendlich viele Missionen, immer neue Planeten und die Aussicht auf neue Teile für das eigene Raumschiff lassen den Ehrgeiz für das Spiel steigen. Photos und Videos durften wir leider nicht aufnehmen, dafür wolle man im September einen ersten Trailer veröffentlichen und uns gleichzeitig mit einer Vorabversion versorgen, wir sind gespannt.
Die für Entwickler frei verfügbare Spieleplattform OpenFeint, zu finden in vielen iOS-Games, wurde in einer neuen Version released. Neu ist in erster Linie die Möglichkeit, während des Spielens den gegenwärtigen Titel an seine Kontakte weitergeben zu können (bzw. ist dieser für diese einsichtig). Eine ähnliche Funktion findet sich schon in Plus+, dem wohl größten Konkurrenten OpenFeints.
Daneben ist es nun möglich, Spiele per SMS an Freunde weiterzuempfehlen. Dabei fallen keinerlei Telefonkosten an, die Nachrichten werden über das Netzwerk von OpenFeint geschickt. Dabei wird unterschieden, ob der Empfänger ein iOS oder Android-Gerät hat, der versendete Link dementsprechend angepasst. Ob das Empfehlen per SMS auch bei uns verfügbar sein wird, oder ob es (für’s erste) nur in den USA vorhanden ist, bleibt fraglich.
OpenFeint ließ erst vor Kurzem verlauten, 35 Millionen Nutzer zu haben. Interessant wird, in wie weit sich diese Zahlen verändern werden, sollte Apple bald die hauseigene Spieleplattform für Entwickler zugänglich machen.
[via]
Um andere Hersteller bei der Verwendung der erfolgreichen Apple-Benutzeroberflächenelemente des iPhones zu limitieren, hat Apple nun weitere Patente angemeldet und diese auch gestern erhalten.
Es handelt sich dabei um das Design des Unlock-Sliders, welcher die Tastensperre nach dem Erwachen aus dem Sleep Mode deaktivieren soll. Der Slider ist einer der charakteristischsten User Experience-Merkmale von iOS, da er eine Art Begrüßung für Nutzer des iPhone darstellt – ob mit Passwort oder ohne.
Die On-Screen Tastatur, welche das angetippte Zeichen groß aufklappen lässt und bei manchen Buchstaben alternative Schreibweisen zum Beispiel mit Umlauten anbietet, ist nun auch durch ein Patent geschützt. Hiermit sind zwei wesentliche User Experience-Merkmale des iPhones wieder ein wenig exklusiver – andere Firmen dürfen jetzt keine verdächtig ähnlichen Designs mehr für ihre eigenen Benutzeroberflächen verwenden oder müssen saftige Lizenzgebühren an Apple zahlen.
Die Funktionalität dieser Elemente ist jedoch nicht geschützt; dies lässt sich aus dem Präfix “D” der vor sage und schreibe drei Jahren eingereichten Patente herauslesen.
[via macnews]
Auf der GamesCom in Köln werden nicht nur Tastaturen penetriert und Controller vergewaltigt, sondern es wird auch sanft der Touchscreen von iPhones und iPod touch’s gestreichelt. Zwar nicht in einer der sechs Hallen, aber im Außenbereich, wo die französischen Jungs von Parrot ihr Lager aufgeschlagen haben. Vorgestellt wird hier die “AR.Drone”, eine Flugdrohne, die mit Hilfe einer iPhone-Applikation gesteuert wird. Ausgestattet ist der Quadcopter mit 4 Propellern und zwei Kameras, die Flüge außer Sichtweite ermöglichen und die AR.Drone zu einem echten Männerspielzeug machen.
Die Steuerung entpuppt sich schon nach kurzer Eingewöhnungsphase als äußerst trivial: Stabilisieren tut sich die Flugdrohne von ganz alleine und in der iPhone-Applikation greift man auf vertraute Steuerelemente, wie den virtuellen Joystick, zurück. Über den linken Joystick wird die Flugrichtung bestimmt, rechts verändert man die Flughöhe und lässt den Quadrocopter sich um seine eigene Achse drehen. So weit, so gut. Vorsichtig starte ich die AR.Drone und schiebe leicht den linken Joystick nach rechts. Mich in Sicherheit wiegend, werde ich etwas selbstbewusster und schiebe den Regler kräftig nach rechts. Die Quittung: eine Landung in der Wand mit einem drauf folgenden Absturz. Nichts passiert. Mit der Polsterung hat man nämlich alles richtig gemacht: Styropor schützt die Propeller und so muss sich der Pilot schon ordentlich Mühe geben um die Drohne in ihre Einzelteile zu zerlegen. Auf die Frontkamera lässt sich übrigens während des Flugs schnell zugreifen, was auch einen Flug außerhalb des Sichtfeld ermöglicht.
Parrot verlangt für die AR.Drone satte 299€, vermeintlich viel, wenn man sich die einfache Verarbeitung der Drohne anschaut. Die verbaute Kamera und eine intuitive Steuerung rechtfertigen jedoch die drei grünen Scheinchen, die man ab heute bei Saturn auf den Tisch legen muss. Unser Video kommt direkt aus der Kamera, bitte entschuldigt die einfache Aufmachung.
Die GamesCom ist auch in diesem Jahre wieder vor allem eines: riesig. Noch dazu: riesiger als letztes Jahr. Zwar haben die meisten Aussteller des letzten Jahres auch 2010 wieder ihren Weg in die Domstadt gefunden und große Veränderung im LineUp blieben aus, allerdings wirkt dieses Jahr die komplette Messe von vorne bis hinten aufgeblasen. Denn wirkliche, neue Veröffentlichungen blieben aus, aber was will man von einer europäischen Videospielmesse schon erwarten.
Einen guten Einstieg in diese “Leere” boten heute morgen einige Entwickler unter der Flagge des japanischen Videospiel-Riesens Konami. Viele aufgewärmte Konsolentitel, wie die bereits bekannten Veröffentlichungen “Def Jam Rapstar” oder “Castlevania: Lords of Shadow”, aber “fast” keine Neuankündigungen für das iPhone oder den iPod touch. Jedoch soll im Oktober die Fortsetzung des bereits erhältlichen “Pro Evolution Soccer 2010″ im App Store aufschlagen. Am Stand selber liegen, im Gegensatz zu letztem Jahr, erst gar keine Geräte zum Testen von bereits erhältlichen App Store-Titeln aus. Schwach, wie der komplette diesjährige Auftritt der Japaner.
Nachdem im vergangenen Jahr die GamesCom-Coverage auf Touch-Mania eher klein ausgefallen ist, sind wir in diesem Jahr die ganze Woche lang live auf der weltweit größten Computerspiel-Messe unterwegs und greifen aktuelle Trends auf, statten einigen Herstellern einen unerwarteten Besuch ab und versuchen die neuesten und heißesten Previews abzugreifen. Regelmäßige Blogupdates, massig Fotos und eventuell auch das ein oder andere Video werdet ihr in den kommenden Tagen hier auf Touch-Mania finden.
Ihr habt Fragen, oder ganz besondere Wünsche? Wir sollen nicht nur die üblichen Verdächtigen wie Konami und Fishlabs abklappern, sondern zusätzlich auch noch ein paar unabhängige Entwickler auf einen Kaffee in der Kölner Innenstadt treffen? Ab in die Kommentare damit. Starten werden wir um 11 Uhr mit der Konami-Pressekonferenz und hoffentlich der ein oder anderen iPhone Neuvorstellung.
Neue Gerüchte besagen, dass Apple sein von einigen Fans lange erwartetes Projekt mit Codenamen “Hobby” möglicherweise doch entwicklungstechnisch fortsetzen wird. Damit würde die kalifornische Firma auch in das TV-Business einsteigen und mit möglichen monatlichen Gebühren, die auf $50-90 geschätzt werden, wieder ein paar Brötchen mehr verdienen.
Das Gerät wird, wenn überhaupt, auf Internet Streaming basieren und um die $2000 kosten. Zudem soll Apple TV, welches bald aktualisiert und womöglich iTV genannt werden soll, bis zum finalen Release des Apple-Fernsehers noch mehrere Revisionen durchlaufen. Eine speziell für den Zweck des Streamings errichtete Serverfarm in North Carolina soll laut dem Bericht bald den Testbetrieb aufnehmen.
Apps aus dem App Store sollen bereits pünktlich zur kommenden Revision des Apple TV-Geräts kommen und bereits zu diesem Zeitpunkt Konkurrenz mit ähnlichen Plattformen wie Nintendo Wii, Playstation etc. machen.
In Deutschland zumindest wird das System auf rechtliche Probleme stoßen, da hier andere medienbezogene Gesetze als in den USA oder in Großbritannien herrschen. Wahrscheinlich wird es letztendlich Services wie T-Home ähneln.
Die Vermutung stammt von einem Analyst der Investment-Bank Piper Jaffray. AppleInsider scheint die Quelle vernünftig zu finden – allerdings bezweifle ich, dass Piper Jaffray ernstzunehmende Anhaltspunkte oder gar Insiderwissen hat.
Sofern die Gerüchte doch stimmen sollten und die Serverfarm tatsächlich dem Projekt “Hobby” dienen soll, können wir uns möglicherweise sogar darauf freuen, einen Teil der TV-Angebote über das heimische Netzwerk auch auf unseren iDevices zu nutzen. Dies wäre eine nennenswerte Änderung der Konzerngeschichte.
[via AppleInsider]
iAd ist die neue Werbeplattform für Apple’s iDevices. Im Gegensatz zu Konkurrenten wie AdMob sollen iAds anspruchsvoll gestaltet sein und teilweise sogar interaktive Features haben, die die Unterbrechung des Workflows Unterhaltung und vor allem einen Sinn geben sollen.
Da Apple die Ansprüche an Erscheinungsbild und Funktionalität aber möglicherweise für den Geschmack der Industrie ein bisschen zu hoch setzte, muss die iAd-Plattform länger ausreifen als erwartet. Momentan gibt es nur wenige Anzeigen, die dem Maßstab Apples entsprechen – von den 17 offiziellen Partnern haben nur zwei beim Launch der Plattform Werbeinhalte bereitstellen können.
Die Zusammenarbeit mit Herausgebern von Anzeigen lasse ebenfalls zu wünschen übrig. Angeblich habe Apple Partnern keine Möglichkeit angeboten, Details über die Bereitstellung der Anzeigen, wie zum Beispiel der Erscheinungsort, herauszufinden.
Es stellt sich die Frage, ob Apple hier nicht zu wählerisch ist. “Zensuren” in Apple’s App Store waren bereits ein großes Diskussionsthema. Was haltet ihr davon?
[via Gizmodo]
Weil Paul Shin Devine, ein Manager bei Apple, von sechs asiatischen Zulieferfirmen mehr als eine Million US-Dollar Schmiergeld bekommen haben soll, wurde er in San Jose, Kalifornien, festgenommen.
Eine offizielle Aussage eines Firmensprechers von Apple zu diesem Thema macht deutlich, dass es der Firma um “höchste ethische Standards bei Geschäften” geht und “unlauteres Verhalten” nicht toleriert werden könne.
Lieferanten in Südkorea, China und Singapur hätten das Geld in unauffälligen Beträgen auf das Konto von Devines Ehefrau überwiesen, um an günstige Verträge mit Apple zu gelangen. Devine sei seit Juli 2005 bei Apple beschäftigt gewesen; zu seinen Aufgaben gehörte es, Lieferanten für Komponenten der iPod-Reihe auszuwählen.
[via WSJ]
Apple hat sich seit 2000 als erfolgreichster Aufsteiger in der Computerbranche bewiesen. Mit dem iPod gelang der kalifornischen Firma der Durchbruch zum sogenannten Consumer Market. Warum aber hat Apple keine Kunden, sondern Fans? Wie schafft man Produkte, die eigentlich kaum neue Features haben, aber trotzdem erfolgreich und oftmals wesentlich teurer als vergleichbare Konkurrenzprodukte sind?
Teil 1: Design und Einfachheit
Viele iPod-User werden anfänglich vermisst haben, das Dateisystem selbst zu verwalten, sprich, über Explorer oder Finder Ordner anzulegen und dort MP3-Dateien für unterwegs zu speichern. Das ist zumindest, was Standard bei MP3-Playern um die Jahrtausendwende war. Und dann kam Apple. Für iPods selbstverständlich war, anders als die Konkurrenz zu sein. Klingt ganz nach einem typischen Businessmeeting – “wir müssen uns von den anderen abheben”, “wir müssen ungewöhnlich sein”. Das übliche Gelaber nahm Apple allerdings ernst und hat eifrig sämtliche vorhandenen Standards umgekrempelt.
Mit iTunes bot Apple erstmals die Möglichkeit, vollautomatisch Musikdateien zu verwalten und mit iPods zu synchronisieren. Das war auf den wichtigsten Plattformen, Windows und Mac, möglich (Linux war unrelevant, da zu wenig Marktanteil, und Mac OS X musste selbstverständlich mit ins Boot). Eingefleischte Windows-User waren größtenteils empört und verstanden nicht, warum die Firma ihren Kunden den Zugriff auf das Dateisystem vorenthielt.
Hier hat Apple eine Sache richtig gemacht – und eine andere einfach nur gut dargestellt: Die größte Konkurrenz, Microsoft, wurde offensiv behandelt. Für bisherige Standards – also das Betriebssystem Windows – wurde Kompatibilität angeboten, um diesen Markt zu gewinnen. Die andere Sache, der Zugriff auf das Dateisystem, hat Steve Jobs elegant an die Kunden verkauft: Warum nicht gleich automatisch synchronisieren? Warum nicht gleich eine Komplettlösung bieten, die simpel ist und als Audioportal fungiert? Sicherlich hatte Windows Media Player ähnliche Features, aber die Synchronisation von iTunes und iPod war einfach reibungsloser.
Nächste Sache. Wer braucht MP3-Player mit wechselnden Hintergrundfarben? Weder 2001 noch heute wirklich beeindruckend, winkte Apple dankend ab und stellte ein unauffälliges Gerät, den iPod, mit wenig spektakulären Kopfhörern her, die später zum Kult werden sollten.
Ähnlich war es mit Macs. Die Rechenleistung von vielen Macintosh-Computern ist heute immer noch im oberen Drittel des Möglichen, dennoch nutzte man nie den maximalen Spielraum aus. Prozessoren wurden nur dann verwendet, wenn diese Stabilität vorwiesen und auch nach langen Tests einwandfrei ins Ökosystem der Computer passten. Der Preis war dennoch hoch. Aber man zahlte nicht für die Komponenten oder für Managerboni.
Man zahlte dafür, einen einwandfrei funktionierenden Computer zu bekommen. Das Design spielte hier auch eine große Rolle. Minimalistisch gestaltet sind Macs heute noch zeitlos. Man lehnte sich an Erfolgsprodukte der oberen Klasse aus der Vergangenheit an. Beispielsweise hat sich Jonathan Ive, der Senior Vice President of Industrial Design bei Apple (also der Produktdesigner), an deutschem Design der 1960er Jahre orientiert. Der iPod entspringt dem Pocket Radio T3 von Braun, der iMac einem Lautsprecher – ebenfalls von Braun.
Das Design, was sich damals bewährt hat, ist heute noch erfolgreich. Dies wurde uns deutlich bewiesen. An Standards anknüpfen funktioniert tatsächlich – und diese Standards müssen nicht immer aktuell sein. Vorauszudenken und gleichzeitig über Erfolge der Vergangenheit zu reflektieren – dazu gehören Intelligenz und Wissen.
Teil 2: Software und Exklusivität wird im Laufe der nächsten Woche veröffentlicht.
Teil 3: Die Rolle von Steve Jobs kommt einen Tick danach.
Herzlich Willkommen zum Appspodcast! Diese Woche regen wir uns auf, versprechen uns und reden in unser iPhone. Hier die Themen im Überblick:
News:
-Neuerscheinungen: The Incident, Solipskier
-Kommende Apps: Gangstar: Miami Vindication
-Rage Techdemo läuft mit 60 fps auf dem iPhone 4
-Entwickler bekommen Zugriff auf eine Gamecenter Sandbox
Angetestet:

-Time Crisis Strike, 3,99€
-Minesweeper Island, 0,79€
Tests:

-Tilt to Live, 2,39€
-Dragon Dictation, kostenlos
Audiokommentar:
-Twitbird von Felix, kostenlos bis 3,99€
-JB: MakeItMine von Gerrit
Minis:

-Paper Pilot, 1,59€
-Angry Viking, 1,59€
Aufreger der Woche: Camera+ und der Volume Snap
Wir bedanken uns fürs Zuhören und würden uns über Feedback freuen!
Außerdem freuen wir uns natürlich auch, wenn ihr den Podcast in iTunes abonniert, wo ihr ihn auch hören und herunterladen könnt, falls ihr das noch nicht getan habt
Wichtig: Dieser Beitrag und die dazugehörige Podcastfolge stehen nicht, wie der Rest von Touch-Mania.com, unter der Creative Commons Lizenz sondern unter dem Copyright der auf Appspodcast.com aufgeführten inhaltlich Verantwortlichen! Ein direkter Download der Audiodatei ist hier möglich.
Nachdem Apple das GameCenter seit iOS 4.1 Beta 3 von iPod touch 2G und iPhone 3G entfernt hat, bietet die Firma Entwicklern nun an, ihre Apps mit dem GameCenter kompatibel zu machen.
GameCenter speichert Achievements und Highscores online und lässt die Spieler gegen Freunde antreten. Apple steigt somit ins Social Gaming-Business ein und bringt mit der Matchmaking-Technologie, welche für jeden Spieler einen Mitspieler gleichen Niveaus finden soll, die Konkurrenz wieder ins Schwitzen.
So wie es momentan aussieht, werden wir das GameCenter zusammen mit iOS 4.1 bekommen. iOS 4.1 soll auf dem iPod-Event in naher Zukunft vorgestellt werden.
iPad-User werden sich noch bis zum Release von iOS 4 für iPad gedulden müssen. Vorher wird da wahrscheinlich nichts passieren.
[via MacNotes]
Gameloft war mal wieder fleißig an der Arbeit und hat diese Woche Let’s Golf! 2 für iPad herausgebracht. Es wurde ein komplett neues Game, “Gangstar: Miami Vindication”, angekündigt, welches der Nachfolger von “Gangstar: West Coast Hustle” sein wird. Die Gangstar-Serie lehnt sich an GTA an und ist bis jetzt ziemlich gut gelungen.
Let’s Golf! 2 ist, wie der Titel vermuten lässt, ein Golf-Game, das süß aussieht und Kenner begeistern wird. Auf dem iPad wird das Erlebnis durch den größeren Screen verbessert und man kann auch gerne mal gegen Freunde spielen. Das Game kostet € 3,99 im App Store und ist bereits zum Download (satte 346 MB) verfügbar.
Zu den Aktionen: Die momentan aktuelle Version “Gangstar: West Coast Hustle” ist für sämtliche iDevices für nur € 0,79 erhältlich. Solange das Angebot steht, sollte man da zugreifen, da es vorher fast das Vierfache gekostet hat. Und das Spiel ist verdammt gut.
N.O.V.A. HD fürs iPad ist ebenfalls durch das Angebot für nur € 0,79 erhältlich – hier gilt für Sci-Fi-FPS-Fans: laden, bevor es wieder teurer wird.
Zum Schluss noch der Trailer von “Gangstar: Miami Vindication” auf YouTube. Sieht ganz nach einem must-have aus.
Es war wohl das Highlight des Tages. Nicht für PC und Konsolen Veterane, aber doch sehr wohl für die iOS-Szene.
Auf der diesjährigen QuakeCon 2010 stellte John Carmack, Mitgründer und Programmierer von id Software, ein wahres visuelles Spektakel vor. Die Rede ist vom Ego-Shooter Rage, dessen Konsolenversion bereits auf der E3 präsentiert wurde.
Gestern hingegen widmete man sich ganz der iPhone Variante, die wirklich bombastisch aussieht. Grund dafür ist wohl die portierte id Tech 5 Technologie, welche erstmals bei Rage zum Einsatz kommt.
Laut Carmack soll das Spiel trotz der großartigen visuellen Hülle sowohl auf dem iPhone 4 als auch auf dem iPhone 3GS mit 60 FPS flüssig laufen.
John Carmack zeigte sich von der heutigen Technologie im mobilen Sektor begeistert und überzeugt.
Rage für das iPhone befindet sich momentan in der Entwicklung und wird dieses Jahr lediglich in Form einer Techdemo im App Store landen. Eine größere Version ist für nächstes Jahr geplant.
Den Mitschnitt der gestrigen Vorstellung findet ihr bei den Kollegen von Kotaku.
Ach übrigens: Aufgrund des noch bis zum 15. August laufenden Events, finden sich id Software Spiele preisreduziert im App Store. Interessant für die deutsche iPhone-Gemeinschaft ist lediglich der on-rails Shooter Doom Resurrection (1,59€ - iTunes Link) sowie DOOM II RPG (0,79€ – iTunes Link).
Wer den offiziellen PDF-Exploit-Fix von Apple auf seinem iPhone haben wollte und sich aus diesem Grund mit einem Update auf iOS 4.0.2 seinen vorherigen Jailbreak zerschossen hatte, kann jetzt aufatmen. Das Redsn0w-Paket kann auch iPhone 3G-Geräte mit installiertem iOS 4.0.2 jailbreaken.
Ein Tutorial in englischer Sprache und die dazu passenden Downloadlinks findet ihr bei Redmondpie.
Wichtiger Hinweis: Der Jailbreak klappt ausschließlich mit dem iPhone 3G und dem iPod touch 2G (nicht-MC-Modelle). Ältere iPhones, das iPhone 3GS, iPhone 4 und iPad wurden entweder mit Misserfolg getestet oder wurden noch gar nicht getestet. Daher solltet ihr auf genannten Geräten das Update vorerst nicht installieren, da ihr so wie es jetzt aussieht sonst später nicht mehr jailbreaken könnt.
[via Redmondpie]
Dustin MacDonald, ein sehr talentierter junger Programmierer und Designer, hat seinen erfolgreichen und verdammt hübschen Mac-Newsreader nun auch aufs iPad gebracht. Wer bereits Flipboard verwendet hat, sollte sich bei Times sofort zurechtfinden.
Times funktioniert mit gewöhnlichen RSS- und Atom-Feeds und stellt diese in einem genial gestalteten Zeitungslayout dar. So hat man einen perfekten Überblick von seinen Feeds und kann den kompletten Inhalt auch gleich direkt in der App anschauen, muss also nicht zu Safari wechseln. Interessante Artikel können in einer Ablage gesichert werden, die jederzeit abrufbar ist. Es gibt zudem noch Sharingfeatures für Email, Facebook und Twitter.
Man kann mehrere Seiten für News einrichten und deren Inhalte beliebig anordnen. Vorschaubilder werden selbstverständlich auch angezeigt.
Der Preis liegt bei €5,99 – das hat der Entwickler meiner Meinung nach aber auch verdient.
Apple hat diese Woche ein Patent für eine grandios klingende Erfindung angemeldet. Nachdem ihr ein Spiel auf dem iPod touch, iPhone oder iPad durchgespielt habt, bietet die Erfindung euch an, sämtliche Schlüsselstellen, die für jeden Spieler einzigartig sind, mit Bildmaterial zusammenzufassen und davon ein echtes Comic-Buch oder E-Book zu bestellen.
Die Erfindung liegt bis jetzt nur als Konzept vor, es gibt noch keine Screenshots oder Ähnliches. Einzig die Logik des Systems wird durch das Patent geschützt.
Die Dokumente zum Patent zeigen schemenhafte Ausschnitte des Xbox 360- und PC-Spieles Mass Effect, da der Spieler dort die Handlung der Story steuern kann und zwischen mehreren sozialen Interaktionsmöglichkeiten wählen kann. Dadurch baut sich der Spieler eine Reputation auf, die den späteren Spielverlauf prägt.
Das System der Erfindung sieht vor, während des Spielens Daten über Charaktere, Dialoge und vieles mehr zu sammeln und diese nach Abschluss des Spiels auszuwerten.
Funktionieren soll die Erfindung nicht nur auf Apple-Geräten; eine Verwendung auf Drittgeräten wie PlayStation, Xbox 360, Wii etc. sei ebenfalls vorgesehen.
Apple könnte demnächst außerdem ins Konsolengeschäft einsteigen, sofern der kommende Apple TV / iTV tatsächlich Third-Party-Applications – also installierbare Spiele – unterstützen sollte.
[via AppleInsider]
Nachdem Apple gestern iOS 4.0.2 beziehungsweise 3.2.2 für das iPad veröffentlicht hat, welches die PDF-Exploit-Sicherheitslücke schließt, hat sich das Dev Team ebenfalls an die Arbeit gemacht und selbst einen Patch gebaut, der genau denselben Zweck hat.
Warum das? Wer das offizielle Update von Apple auf seinem iDevice installiert, verliert seinen Jailbreak und sämtliche installierte Hacks. Da das Update sonst keine neuen Features enthält, empfehlen wir also, über Cydia den inoffiziellen Patch des Dev Teams zu installieren. Der Endeffekt ist gleich und ihr könnt hübsch weiter Multitasking auf den älteren Modellen genießen sowie Flash in Safari anschauen (vorausgesetzt, ihr habt die nötigen Cydia-Pakete installiert
).
Der Patch macht den PDF Exploit Warner, der schon ein wenig älter ist, überflüssig und entfernt diesen auch bei der Installation.
Wer den Patch auf seinem jailbroken iDevice nicht installiert, geht das Risiko ein, dass irgendwann wirklich bösartige Software auf dem iDevice landet.
Hinweis: Da der Patch zu diesem Zeitpunkt noch nicht veröffentlicht ist, müsst ihr das Repository http://repo.benm.at/ zu den Cydia-Quellen hinzufügen. Dort könnt ihr es jetzt schon laden.
Update: Der Patch ist mittlerweile in Cydia verfügbar und sollte wie gewohnt downloadbar sein. Falls der Patch durch die Suchfunktion nicht erscheinen sollte, müsst ihr Cydia möglicherweise neustarten.
[via Macnotes]
Apple wird vermutlich die A4-Prozessoren, die bis jetzt in iPhone 4-Geräten verbaut wurden, auch für die neuen Apple TVs verwenden. Tragischerweise sind diese aber nicht dazu fähig, HD-Content zu verarbeiten, was dann wohl heißt, dass die neuen Apple TVs (laut John Gruber soll der Multimediareceiver bereits seit 2006 “iTV” umbenannt werden) nur 720p statt 1080p ausgeben werden.
Als “Entschädigung” sozusagen will Apple das erfolgreiche App-System von den iDevices auf iTV übertragen und somit eine App-Platform für das Wohnzimmer eröffnen. Ob bisherige Apps aus dem App Store dann auch für iTV verfügbar sein werden, steht noch in den Sternen.
iTV soll nur $99 kosten – wenn das stimmt, dann dürfte das wohl das lohnenswerteste Apple-Produkt überhaupt sein.
Vorgestellt werden soll iTV angeblich bei einer Keynote, dem alljährlichen Apple Music Event (welches eigentlich traditionell im September stattfindet), zusammen mit neuen iPods.
AllThingsDigital berichtet, dass das Event Mitte September stattfinden solle, weil das PR Department bei Apple eine Anfrage nach den Terminen ignoriert habe. Ob man dadurch so genau einen Termin für die Keynote herleiten kann ist fraglich.
Bezüglich des Namens kann es möglicherweise zum Konflikt mit dem britischen Fernsehsender ITV kommen.
[via Engadget]
Als Gegenmittel zum Jailbreak hat Apple soeben iOS 4.0.2 für iPhone und iPod touch bereitgestellt. Dazu passend ist jetzt auch iOS 3.2.2 für iPad zum Download verfügbar.
Gefixed wurde der PDF-Exploit, mit welchem vor zwei Wochen der Jailbreak über jailbreakme.com möglich gemacht wurde. Beachten sollte man zudem, dass bisherige installierte Jailbreaks und Hacks mit dem Update “unschädlich” gemacht werden.
Neue Features gibt es nicht, daher ist es empfehlenswert, das Update vorerst nicht zu installieren, falls man ein jailbroken iDevice hat.
Um den Jailbreak weiterhin sicher zu garantieren sollte man sich die SHS Blobs sichern, ein Tutorial für Mac und Windows gibt’s hier.
[via Gizmodo]